Fünf praxisorientierte Ideen und Anregungen für bessere Hygiene an Schulen

Mit voranschreitenden Impfmaßnahmen gegen COVID-19 ist die anfängliche Schockstarre überwunden und die Gesamtlage entspannt sich allmählich wieder. Unsere Gesellschaft ist bestrebt, sobald und soweit wie möglich zur Normalität zurückzukehren, ohne dabei das Infektionsgeschehen negativ zu beeinflussen. Das hat auch einen größeren Fokus auf Hygiene an Schulen zur Folge, wie auch eine verstärkte Förderung von Bildungstechnologien, die Sauberkeit und Gesundheit positiv beeinflussen. Der DigitalPakt Schule 2019 – 2024 kann dabei helfen, eine bessere Hygiene an Schulen finanziell zu fördern. Neuste Bildungstechnologie im Klassenzimmer macht auch moderne Konzepte integrierten Lernens wie Blended Learning möglich. Hierbei handelt sich um eine Kombination aus Präsenz- und digitalem Fernunterricht. Diese wird in letzter Zeit beispielsweise eingesetzt, um die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu mildern und angemessene Hygiene an Schulen zu gewährleisten. Doch auch in Zukunft wird Blended oder Hybrid Learning – als dann bewährte und erprobte Lehrmethode – eine Rolle spielen. Bezogen auf Investitionen in schulische Infrastruktur aus den Mitteln des DigitalPakts bietet es sich deshalb an, auf technische Ausstattung zu achten, welche sowohl Blended Learning als auch eine technische Überwachung der Hygiene an Schulen ermöglicht.

Was genau ist Blended Learning nochmal?

In naher Zukunft werden wir wahrscheinlich noch ein gewisses Maß an Abstandsregeln und verstärkte Hygiene an Schulen beachten müssen. Natürlich waren Gesundheit und Hygiene im Klassenraum schon immer wichtig, aber die Pandemie hat Hygiene an Schulen sicherlich nochmals verstärkt in den Vordergrund des Bewusstseins aller Beteiligten gerückt – inklusive Pädagogen, Schulleitung und Eltern. Aber auch die Schüler wissen jetzt viel mehr über Keime als ihre Altersgenossen in früheren Jahren. 

Schulen befinden sich auch außerhalb Deutschlands inmitten eines massiven Umplanungs- und Investitionsschubs, organisieren neue Lernräume sowie digitale Klassenzimmer und stehen vor teilweise beträchtlichen Ausgaben für neue Technologien und Werkzeuge, um diversifizierte Unterrichtsmodelle und eine verstärkte Hygiene an Schulen zu ermöglichen. In Deutschland wurde bereits vor der Corona-Pandemie mit dem DigitalPakt (für mehr Informationen: Was ist der DigitalPakt Schule und wofür ist er gedacht?) ein Werkzeug beschlossen, mit welchem Schulen in ihre digitale Infrastruktur investieren können.

Diesen Mitteln kommt nun in der Pandemie aufgrund des erhöhten Bedarfs an Hygiene an Schulen eine verstärkte Bedeutung zu. Doch auch unabhängig von den Fördermitteln des Digitalpakts gibt es ein paar kosteneffiziente Möglichkeiten, welche bereits positive Ergebnisse erzielen können. Wir schauen uns im Folgenden fünf Ideen und Anregungen an, wie ein Klassenzimmer möglichst gesund gestaltet werden kann, um die Hygiene an Schulen zu verbessern.

1. Verfügbaren Platz so gut wie möglich nutzen

Da „Social Distancing“ und verstärkte Hygiene an Schulen höchstwahrscheinlich noch eine Weile erforderlich sein wird, empfiehlt es sich, den verfügbaren Platz in den Klassenräumen zu maximieren. Da größere Klassenzimmer natürlich nicht einfach nach kurzfristigem Bedarf gebaut werden können, ist es ein guter Anfang, alles zu entfernen, was den verfügbaren Platz unnötig einschränkt und die Hygiene an Schulen beeinträchtigt. Schließfächer und verschiedene Schränke können in den Fluren aufgestellt werden, um zusätzlichen Platz in der Klasse zu schaffen. Je nach Situation kann es auch ratsam sein, Stühle und Tische mit Rollen anzuschaffen oder nachträglich auszustatten, falls diese nicht bereits vorhanden sind. Diese bieten viel mehr Flexibilität und reduzieren außerdem lästige Geräusche beim Verschieben. 

2. Grundlegendes Hygieneverhalten ins Bewusstsein rufen

Die Zeiten, in denen ein altes “Hände waschen”-Poster unbemerkt an der Klassenzimmerwand hing, sind vorbei. Häufigeres Händewaschen und Handdesinfektionsmittel in jedem Klassenzimmer – für alle Schüler und Lehrer in ausreichender Menge vorhanden – sollten Grundvoraussetzung sein. Zusammen mit ausreichendem Sitzabstand und Masken (falls erforderlich) kann die Hygiene an Schulen deutlich verbessert und das Risiko einer Kontaktübertragung im Klassenzimmer erheblich reduziert werden.

3. Bei Unwohlsein von zu Hause lernen

Dank der Möglichkeiten des Fernlernens sowie hybrider und digitaler Klassenzimmer können Studenten, die sich krank fühlen, von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen und so ausreichende Hygiene an Schulen gewährleisten. Basierend auf den jeweils aktuellen Empfehlungen und Vorgaben sollten Pädagogen und Schulleiter die Eltern und Kinder daran erinnern, dass man im Zweifelsfall lieber zu Hause abwarten sollte. Wenn ein Kind stark hustet, eine laufende Nase oder Fieber hat, sollte es sich zu Hause ausruhen und per Fernzugriff am Unterricht teilnehmen. Ein modernes interaktives Whiteboard kann die Inhalte der Tafel inklusive der verbalen Erläuterungen der Lehrkraft per sogenanntem „Screen-Capturing“ direkt als Video aufzeichnen, ohne dass der Klassenraum gefilmt wird. Somit wird die Privatsphäre der Schüler im Klassenraum als auch die Hygiene an Schulen gewahrt.

Über den DigitalPakt Rechner können Sie per Auswählen des Punktes „Möchten Sie die Möglichkeit haben, Fernunterricht zu erteilen?“ solche Hardware auswählen lassen, die die Voraussetzungen zum Fernunterricht standardmäßig beinhalten.

4. Möglichst auf keimresistente Klassenzimmerausstattung setzen

Über die oben genannten “Einstiegsmaßnahmen” hinaus erweisen sich mit keimtötendem Silber beschichtete Geräte als hilfreich bei der Reduzierung der Mikrobenbelastung in der Lernumgebung und Verbesserung der allgemeinen Hygiene an Schulen. Eine derartige Silberbeschichtung hat sich als antimikrobielles Mittel auf technischen Geräten und Displayoberflächen bewährt. Die zunehmende Implementierung im Bildungssektor kann dazu beitragen, die Rückkehr zum Präsenzunterricht einfacher und sicherer zu gestalten, indem die Hygiene an Schulen technisch überwacht wird. Mehr zu diesem Thema gibt es auch im Artikel „Vier Technologien von interaktiven Whiteboards, welche Hybridunterricht in Pandemiezeiten einfacher und hygienischer machen“.

5. Gemeinsame Nutzung von Gegenständen minimieren

Schule ist ein Ort, der von Austausch lebt. In normalen Zeiten ist das nicht nur ein Austausch von Standpunkten, Ideen und Kreativität, sondern ganz praktisch auch von Gegenständen und Objekten. Doch bis die Gefahren des Coronavirus abnehmen, sollten die Kinder dazu ermutigt werden, möglichst ihr eigenes Material mitzubringen und das Teilen von Gegenständen zu vermeiden, um eine ausreichende Hygiene an Schulen zu gewährleisten. Dies gilt für Stifte, Papier und natürlich auch für technische Geräte wie Telefone, Tablets und Laptops. Es ist zwar nicht immer möglich, aber je weniger Gegenstände gemeinsam genutzt werden, desto geringer ist das Risiko einer Infektion.

Fazit

Manche der aufgeführten Punkte mögen simpel erscheinen. Doch es sind, gerade im gemeinsamen Kampf gegen eine Pandemie, oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied für die Hygiene an Schulen ausmachen können. Diese, in Verbindung mit Impf- und Teststrategien, können stückweise den Weg zur Normalisierung des Schulalltags ebnen. Auch moderne Bildungstechnologie kann für eine verbesserte Hygiene an Schulen eine wichtige Rolle spielen. Der DigitalPakt Schule bietet Fördermöglichkeiten, um in zeitgemäße Technologie, welchen den neusten Standards für Hygiene an Schulen entspricht, zu investieren.