Die Generation Alpha erreicht die Klassenzimmer. Was bedeutet das für die digitale Schule, DigitalPakt & Co.?

Die Generation Alpha ist da: Der Begriff umschreibt die jüngste Generation nach der Generation Z. Das sind Menschen, die zwischen 2010 und 2025 geboren wurden oder werden. Als Kinder der sogenannten Millennials ist die Generation Alpha eine komplett im 21. Jahrhundert verankerte Altersklasse. Schülerinnen und Schüler dieser Generation sind “digital natives” mit hohen Anforderungen an technologischen Fortschritt. Wir geben einen Überblick über die Herausforderungen, die damit für Schulen entstehen und wie diese mit dem DigitalPakt angegangen werden können.

Interaktive Klassenzimmer waren selbst für die Generation Z ein Novum; nicht so bei der Generation Alpha, die in einer Welt verbunden durch Internet und Smartphone aufwächst. Für Schulen bedeutet das, dass sie neue Technologien zielgerichtet einbinden und lernen, dieser Generation eine optimale Lernumgebung zu bieten. 

Die neue Generation richtet ihren Fokus auf Problemlösungsfähigkeiten, und Bildungstechnologie im Klassenzimmer ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Da sich die Demografie verschiebt und die Generation Alpha nun nach und nach tatsächlich den größten Teil der Schülerschaft ausmachen wird, sollten sich Schulen auf Anpassungen in diese Richtung vorbereiten.

Herausforderungen durch die Generation Alpha an Schulen

Die größte Herausforderung der Anpassung von Schulen an diese heranwachsende Generation ist die fast vollständige Erwartung und der selbstverständliche Umgang mit digitalen Technologien jeglicher Art. Generation-Alpha-Kinder wachsen bei Eltern auf, die selbst schon sogenannte „digital-natives“ sind und sich kaum noch an eine Zeit erinnern können, in der das Internet noch nicht omnipräsent war. Sowohl die Kinder als auch ihre Eltern erwarten, dass der Unterrichtsinhalt stark personalisiert und so weit wie möglich an das Tempo jedes einzelnen Schülers angepasst wird. Daraus ergibt sich natürlich die Herausforderung, den Zusammenhalt in der Klasse aufrechtzuerhalten und Gruppenaktivitäten entsprechend durchzuführen. In einer Klasse zu sitzen und auf eine Tafel zu starren, während man aus einem Lehrbuch liest, ist in dieser Hinsicht für den Lernerfolg dieser jungen Generation wahrscheinlich wenig vielversprechend. Die Verwendung eines intelligenten Geräts, das wie ein Smartphone oder Tablet aussieht und sich auch so verhält, wird da schon eher Aufmerksamkeit generieren. Diese Aufmerksamkeit sollte jedoch nicht reines Mittel zum Zweck sein, sondern in zielgerichtete Bahnen im sinne der Pädagogik gelenkt werden.

Technologien wie die interaktiven Displays helfen bei all diesen Herausforderungen und Veränderungen und sind perfekt geeignet für den Trend des forschenden und experimentellen Lernens, das die natürliche Neugier und das Bedürfnis nach Wissen ausnutzt. Gute und moderne Bildungstechnologie unterstützt diese Art des Lernens mit ihrer Fähigkeit, verschiedene Informationsquellen und Aktivitäten gleichzeitig an einem Ort zu bündeln und dennoch individuell zu bearbeiten. Moderne interaktive Displays geben Pädagoginnen und Pädagogen dabei die Werkzeuge an die Hand, um Inhalte zu erstellen und auszutauschen, egal ob im Unterricht oder aus der Ferne. Und sie funktionieren auf eine Weise, die den Schüler*innen der Generation Alpha durch Bildschirm und Berührungssteuerung sofort vertraut ist.  Dies unterscheidet sie beispielsweise von den oft noch verwendeten Multimedia Projektoren, welche zwar digital sind, jedoch oft die Technologie und deren Nutzung aufgrund von unnatürlicher Bedienung und Interaktionsmöglichkeiten in den Vordergrund des Unterrichts stellen, statt Technologie im Klassenzimmer als natürlichen Helfer für die Vermittlung von Lernstoff anzusehen. 

Änderungen am Klassenzimmer gehen Hand in Hand mit Technologieanforderungen

Um den besten Unterricht für Kinder der Generation Alpha zu erzielen, müssen sich aber auch die Arrangements der Klassenzimmer verändern. Interaktive Displays bilden dabei, wie zuvor beschrieben, eine gute und vielseitige zentrale Plattform Jede Klasse muss vollständig online sein, was schnelles Wi-Fi und Internetverbindungen bedeutet. Auch die Anordnung des Klassen-Interieurs sollte sich mit anpassen. Das bedeutet mehr Raum für Mobilität und Interaktion einzuplanen, indem die Tische weiter auseinander stehen und so angeordnet werden, dass die Schüler*innen einander gegenübersitzen und nicht alle der Lehrkraft zugewandt sind. Mehr hierzu findet sich auch in diesem Artikel.

Mit dem DigitalPakt Schule perfekt auf Generation Alpha vorbereiten

Die Herausforderung mit der neuen Generation von Schüler*innen hat natürlich mehr als nur eine Seite. Die Schulen müssen sich nicht nur auf die Kinder und ihre besonderen Bedürfnisse einstellen, sondern sie müssen ihnen auch eine Ausbildung bieten, die der Welt entspricht, in die sie hineinwachsen werden. Moderne und zielgerichtete Unterrichtsmethoden gehören dazu ebenso wie die dazu passende Technologie. Schulen können den DigitalPakt Schule 2019-2024 als gute Möglichkeit ansehen, ihre Technische Infrastruktur für diese Herausforderungen aufzuwerten.