Warum ein interaktives Display das Universalgerät eines digitalen Klassenzimmers ist. Richtig investieren im Rahmen des DigitalPakts.

Im modernen digitalen Klassenzimmer sind traditionelle, auf Frontalunterricht ausgelegte Bildungskonzepte auf dem Rückzug. Das ist deutlich am rasanten Wandel der Bildungstechnologien zu erkennen. Dabei steht die neue Generation interaktiver Whiteboards – etwa ein sogenanntes interaktives Display – im Zentrum des digitalen Klassenzimmers. Wir geben einen Überblick vor dem Hintergrund des DigitalPakts Schule 2019-2024.

Warum ist ein interaktives Display ideal für hybride Lernumgebungen und das moderne Lehrkonzept „Flipped Classrooms“ geeignet?

  • Ein aktuelles interaktives Displayunterstützt die zentralen Geschehnisse im modernen, digitalen Klassenzimmer und zwar weit über den reinen Medienkonsum hinaus (wie ein digitales Klassenzimmer im Rahmen des DigitalPakts Schule und unter Einbeziehung aktueller Lehrkonzepte konkret aussehen kann, erfahren Sie hier.)

  • Über das interaktive Display ist die Nutzung von Videokonferenzen und anderen Fernunterrichtstools direkt vom Display aus möglich.

  • Verbesserte und für das Klassenzimmer konzipierte Whiteboard-Software kann von Schülern aus der Ferne genutzt werden, auch zu Hause vom eigenen Gerät und Netzwerk aus.

  • Neue Sicherheitstechnologien zur Reduzierung von Gesundheitsrisiken im Klassenzimmer sind integriert.

Ein zeitgemäßes interaktives Display ist das Hauptaugenmerk des digitalen Klassenzimmers.

Ein häufiges Problem älterer Bildungstechnologie zu Beginn der Digitalisierung an Schulen war, dass diese oft nur auf den reinen Konsum von Medien reduziert wurden. PC, Beamer und teilweise auch ältere Whiteboards auf Projektionsbasis wurden als Geräte angesehen, über die man ein Bild anzeigen, ein kurzes Webvideo abspielen, oder evtl. auch eine Präsentation ausführen kann. Diese älteren Geräte weisen jedoch ansonsten keine Funktionen für einen modernen, interaktiven Unterricht auf. Oft entstand das Gefühl, dass das Lehrgeschehen für den Einsatz dieser herkömmlichen Projektoren und Whiteboards „unterbrochen“ werden muss und ein rein frontaler Medienkonsum stattfindet.

Neue Lösungen wie etwa ein interaktives Display setzen genau hier an: Durch eine Kombination aus verbesserter Hardware (z. B. problemlose Benutzung durch mehrere Personen gleichzeitig) und einer besseren Anpassung der Software und Benutzerumgebung an die Bedürfnisse der realen Schulumgebung gelingt es, den technischen Aufwand gering zu halten. Ein interaktives Display immer dann zur Stelle, wenn Medienintegration oder kollaboratives Arbeiten in der Gruppe gefragt ist – egal ob im Klassenzimmer oder aus der Ferne.

Ein interaktives Display übernimmt nicht nur solche zusätzlichen zeitgemäßen Aufgaben wie Fernunterricht, sondern auch altbekannte Funktionen von Tafel & Co. Somit eignet sich ein interaktives Display auch perfekt für die Anwendung moderner Lehrkonzepte wie dem „Flipped Classroom“ (Mehr zu modernen Lehrkonzepten und wie diese im Rahmen des DigitalPakt Schule 2019-2024 umgesetzt werden können, gibt es auch im DigitalPakt 360° E-Book zu lesen).

Die richtige Ausstattung für Fern- und Hybridunterricht

Auch wenn es viele verschiedene interaktive Displays gibt, so sind die besten Modelle speziell für effektives Lernen sowohl im digitalen Klassenzimmer als auch aus der Ferne konzipiert. Ein interaktives Display, das für den Fernunterricht entwickelt wurde, muss beispielsweise über integrierte Videokonferenz-Tools verfügen und die Möglichkeit bieten, zusätzliche Anwendungen zu installieren und auszuführen, die speziell hierfür erdacht wurden. 

Ein zeitgemäßes interaktives Display verfügt auch über fortschrittliche Array-Mikrofone (bis zu acht) und qualitative Audiosysteme, die den Bedarf an dedizierter, zusätzlicher Hardware minimieren. Damit ist die Stimme der Lehrkraft in der Videoübertragung auch aus bis zu 5 Metern Entfernung zu den Lautsprechern noch immer problemlos zu verstehen. Moderne Systeme sind außerdem mit einer Rauschunterdrückung ausgestattet, die das Audiosignal für einen klaren Klang beim Distanzunterricht verbessert.

Ein interaktives Display sollte auch eine geeignete Schallabstrahlung aufweisen – z. B. mit nach vorne gerichteten Lautsprechern –, damit die Schüler auch in einer hybriden Lernumgebung ein verständliches Audiosignal erhalten. Weitere grundsätzliche Anforderungen an ein interaktives Display im Klassenzimmer haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Ein modernes interaktives Display muss einfach zu bedienen sein – von jedem Ort aus

Smarte Software kann helfen, die virtuelle und die physische Lernumgebung im digitalen Klassenzimmer zu verschmelzen. Inhalte sollten sowohl aus dem lokalen Speicher als auch aus verbundenen Cloud-Speichern nutzbar sein, ohne dass ein PC gesondert angeschlossen sein muss (weiterführende Informationen hierzu befinden sich auch in diesem Artikel). Diese neuen Systeme bieten auch verbesserte Technologien für das Lernen vor Ort, wie z. B. verbesserte Berührungssensoren für das Erkennen von Handbewegungen. Im Gegensatz zu einem passiven Projektor kann ein richtig ausgestattetes interaktives Display Unterrichtsstunden aktiv erfassen, aufzeichnen und speichern. Und Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können sie jederzeit wiedergeben – unabhängig von ihrem Standort.

Moderne Technologie für ein gesundes, kollaboratives Umfeld

Bei Zusammenarbeit und Gruppenaktivitäten ist es wichtig, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Ein hochwertiges interaktives Displays ist jetzt mit langlebigem, keimresistentem Bildschirm erhältlich, der das Risiko der Keimverbreitung beim Arbeiten mit dem Display minimiert. Zu den neusten Technologien gehören auch ein Sensor zur Regelung des Blaulichtpegels sowie die integrierte Überwachung der Luft auf erhöhte CO2- oder Partikelwerte.

Fazit

Ein interaktives Display stellt in der Gesamtheit seiner Funktionen einen Paradigmenwechseln der Digitalisierung an Schulen dar und ist mit herkömmlichen Projektor & PC-Kombinationen nicht mehr zu vergleichen. Durch die Integration vielseitiger Anwendungsmöglichkeiten und deren Hardware in ein einzelnes Gerät ist ein interaktives Display somit der Dreh- und Angelpunkt der digitalen Schule. In unserem speziell für die Anschaffungsoptionen des DigitalPakts Schule entwickelten DigitalPakt Rechner werden all diese Anforderungen des modernen, digitalen Klassenzimmers standardmäßig beachtet und bei der Berechnung kann auf Wunsch auch die Integration von Fernlernmöglichkeiten berücksichtigt werden.